Heute um 12 Uhr ist auf dem Blog "Marktwürzsaft" die Kampagne
"Versatel
ist wie Hundekacke am Schuh!" angelaufen. Sie soll auf die massiven
Probleme im Servicebereich der Telefongesellschaft Versatel
aufmerksam machen und das Unternehmen dazu bewegen, den Umgang mit den
eigenen Kunden zu überdenken. Leserbeiträge und Kommentare
sind erwünscht. Außerdem gibt es eine kleine Meinungsumfrage
zur Servicequalität bei Versatel.
© 2beers :: Versatel in der Abenddämmerung?
Veröffentlicht: 09.11.2009, 12:15 Uhr
Jack
Wolkskin® hat ja in den letzten 18 Jahren einen deutlichen Wandel
vollzogen: Vom soliden Hersteller guter Outdoor- und Trekkingartikel zur
Modemarke mit Kultaufpreis. Wem nicht schon aufgrund dieser Entwicklung
Zweifel an der Unternehmensphilosophie kamen, der musste 2004
annehmen, dass die ethischen Standards, nach denen in den
Jack-Wolkskin-Fabriken Südostasiens gearbeitet wird, wohl zu miserabel
für die Öffentlichkeit waren. Jedenfalls verweigerte die Firma gegenüber
Stiftung Warentest
sämtliche
Auskünfte über die ökologischen und sozialen
Produktionsbedingungen ihrer Funktionsjacken. Stattdessen poliert das
Unternehmen mit der Wolfstatze als Logo das eigene Image lieber mit
teurer Werbung und Sponsoring auf und fischt mit sogenannten
Jack-Wolfskin-Stores allenthalben nach neuen Kunden aus dem
Wir-sind-fit-und-trendy-Segment. Das mag die wirklichen Outdoorer mit
Umweltgewissen befremden, ist aber offenbar für viele Käufer noch
hinnehmbar.
© Nordauktion-24 :: Antitatze
Doch nun hat Jack Wolfskin die Hundeleine überdehnt. Seit kurzem hetzt
das deutsche Unternehmen seine Meute auf Kleinunternehmer, die nach
Firmenauffassung die Markenrechte am Pfotenlogo verletzen, indem sie bei
DaWanda
und Co. mit Tatzen geschmückte Kleidung und Accessoires
feilbieten. Bei dieser völlig unverhältnismäßigen Jagd auf Hausfrauen
und Bastler sind die wildgewordenen Wehrwölfe offenbar komplett
farbenblind und zudem noch unfähig, zwischen den Spuren eines Wolfes und
einer Katze zu unterscheiden. Abgemahnt wird, wer vor die Flinte läuft.
Die Abmahnsummen bewegen sich teilweise um die 1000 Euro! Eine Firma die
sich soetwas leistet, hat sich einen Boykottaufruf redlich verdient und
sollte ab sofort mit Ignoranz seitens verantwortungsbewusster Käufer
gestraft werden. Und den für diese Aktion zuständigen Leuten aus dem
Management kann man nur nahelegen, die Siebensachen zu packen und dem
eigenen Slogan zu folgen: DRAUSSEN ZUHAUSE.
Links zum Thema:
Veröffentlicht: 21.10.2009, 12:25 Uhr
Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: Beim Mobilfunkhändler Eteleon
gibt es von Zeit zu Zeit immer wieder attraktive
Komplett-Kostenlos-Angebote. Für disziplinierte Zeitgenossen mit ein klein wenig
Organisationstalent ist es möglich, unter dem Strich völlig kostenlos zu Artikeln
wie Handys, MP3-Playern, externen Festplatten, VoIP-Telefonen, WLAN-Routern,
Navigationsgeräten, Spielkonsolen, Digitalkameras oder TFT-Monitoren zu kommen.
Wie das funktioniert? Nimmt man das Angebot an, schließt man automatisch zwei
eher ungünstige Handyverträge (meist Debitel oder Talkline) ab. Doch
sämtliche laufenden Kosten, die während der Mindestvertragslaufzeit anfallen,
werden von Eteleon im Voraus als Komplettbetrag dem Kundenkonto gutgeschrieben und
lassen sich von dort zu Beginn des übernächsten Monats unproblematisch
weiter auf das eigene Bankkonto überweisen. Einen monatlichen Mindestumsatz
kann man ggf. trotzdem ausschöpfen und so etliche kostenlose Handytelefonate
führen. Bleibt noch die Anschlussgebühr. Die wird nicht berechnet,
wenn man innerhalb der ersten Wochen nach Erhalt der SIM-Karten mit beiden Karten
eine SMS an eine bestimmte Telefonnummer sendet. Die betreffende Nummer steht ebenso wie
die Frist in den zugesandten Unterlagen. Die Gebühren für diese beiden SMS
erstattet Eteleon übrigens ebenfalls. Verfehlt man die dafür angegebene Deadline
dummerweise knapp, kann man mit Eteleon oft eine Fristverlängerung aushandeln.
Was muss man also tun?
-
Den obigen Link klicken, ein Angebot auswählen und nochmals vergewissern,
dass von 0 Euro Fixkosten die Rede ist.
-
Das Angebot annehmen und das Online-Formular ausfüllen und ausdrucken.
-
Die angeforderten Unterlagen bis zum angegebenen Termin per Post oder Fax
an Eteleon schicken (gewöhnlich sind das die unterschriebenen
Vertragsunterlagen und eine Ausweiskopie).
-
Nach Erhalt die SIM-Karten über das
Kundenkonto
bei Eteleon online aktivieren (dauert meist zwischen 2 und 24 Stunden).
-
Mit beiden aktivierten SIM-Karten jeweils eine SMS an die in den Unterlagen genannte
Telefonnummer absetzen und die Bestätigungs-SMS abwarten.
-
Unbedingt innerhalb des ersten Monats telefonisch alle
Sonderoptionen für die beiden Handyverträge sowie die Verträge selbst
kündigen und eine schriftliche Kündigungsbestätigung anfordern.
Vorsicht: Eteleon bucht teilweise ganz frech im 2. Monat noch eine
Sonderoption zu, die Ihr dann wieder beim Provider kündigen müsst!
Wenn Eteleon das tut, werdet Ihr aber per E-Mail informiert.
-
Auf der ersten Mobilfunkrechnung kontrollieren, ob die Anschlussgebühr
tatsächlich wieder gutgeschrieben wurde. Falls nicht, umgehend bei
Eteleon melden! Die klären das mit dem Provider.
-
Zu Beginn des übernächsten Monats nach Vertragsabschluss das Geld vom
Eteleon-Kundenkonto
auf das eigene Bankkonto überweisen (vorher ist es noch nicht zur
Überweisung freigeschaltet).
Probleme gibt es bei diesen Eteleon-Offerten eher selten. Aber lest
sicherheitshalber mal selbst die Kundenbewertungen von Eteleon bei
Dooyoo,
Ciao und
Geizkragen!
Natürlich spekuliert Eteleon darauf, dass ihr die beiden Anrufe zur
Befreiung von der Anschlussgebühr verschwitzt. Und selbstverständlich
hoffen die Provider, dass Ihr die rechtzeitige Kündigung des Vertrages
(mindestens 3 Monate vor Ende der 24-monatigen Laufzeit) verpennt und
euch noch für wenigstens ein weiteres Jahr die monatlichen Gebühren
ans Knie nagelt. Oder dass Ihr zumindest die Kündigung der
Sonderoptionen versäumt. Darüber braucht Ihr Euch keine Illusionen zu
machen! Ein bisschen aufpassen muss man also schon.
Kommt es doch zu Problemen mit Eteleon, solltet Ihr sie am besten telefonisch
klären. Dabei lohnt sich meist der Versuch, statt der teuren Hotline die
normale Festnetznummer anzurufen (Tel. Eteleon: 089 / 55 27 00).
Alternativ empfiehlt sich eine kostenlose E-Mail an
info@eteleon.
Wenn Ihr auf Eure E-Mail nicht binnen zweier Werktage eine Antwort erhalten habt,
könnt Ihr die
Best
Service Garantie in Anspruch nehmen und Euch 10 Euro
auszahlen lassen.
Wenn Ihr den obigen Link benutzt, schreibt mir Eteleon übrigens
theoretisch für jeden Vertragsabschluss nach 2 Monaten ein paar Euro auf mein
Kundenkonto gut. Sendet Ihr mir per E-Mail Eure Kontoverbindung zu,
überweise ich Euch gern die Hälfte davon. Und ich werde Eure Kontonummer
auch nur im äußersten Notfall bei meinem nächsten Einkauf mit
Einzugsermächtigung angeben ;-) Versprochen!
Links zum Thema:
Veröffentlicht: 10.07.2008, 18:07 Uhr